Servant Leadership‘ — als Grundhaltung moderner Führung — benötigt Auseinandersetzung mit sich selbst

Agile Arbeits­wel­ten ver­lan­gen von allen Betei­lig­ten – ins­be­son­dere aber von Füh­rungs­kräf­ten — einen äußerst dif­fe­ren­zier­ten und reflek­tier­ten Umgang mit (der neuen) Rolle, Hal­tung und Ver­ant­wor­tung. Der sog. ‚Ser­vant Lea­der‘ ist in die­sem Zusam­men­hang ein häu­fig dis­ku­tier­tes, zum Teil auch umstrit­te­nes Hal­tungs- oder Rol­len-Modell.

VIVIAN THUM BUSINESS COACHING unter­stützt Füh­rungs­kräfte aus dem Raum Köln/ Bonn — im Rah­men von Agi­li­tät, New Work oder Selbst­or­ga­ni­sa­tion — ihr eige­nes (neues) Ver­ständ­nis, Ihre eigene (neue) Hal­tung zu ent­wi­ckeln. Wie Sie darin die Rolle des ‚Ser­vant Lea­ders‘ für sich defi­nie­ren und mit Leben fül­len, ist dabei ein Kern­stück der Aus­ein­an­der­set­zung mit sich selbst.

Die Rolle des ‚Servant Leaders‘ als Kontrapunkt zum klassischen Management-Stil

Die­nende Füh­rung, der Dienst am Men­schen und sei­ner Ent­wick­lung bzw. eine dem Mensch, der Orga­ni­sa­tion und der Gesell­schaft die­nende Hal­tung – das alles beinhal­tet die Rolle des ‚Ser­vant Lea­ders‘ und setzt damit den kla­ren Kon­tra­punkt zum klas­si­schen Top-Down und Com­mand & Con­trol. Was mit die­nen­der Füh­rung gemeint ist, wird also vor allem durchs Gegen­teil trans­pa­rent: Weg von Posi­ti­ons­macht, Sta­tus und der eige­nen ‚guten Figur‘, hin zu einer Hal­tung, die kon­se­quent am Gegen­über (Mensch, Team, Kunde) sowie an Sinn und Zie­len der Orga­ni­sa­tion aus­ge­rich­tet ist. Der ‚Ser­vant Lea­der‘ begreift sich also viel­mehr als Vehi­kel oder Coach, greift nur in ent­schei­den­den Momen­ten rich­tungs­wei­send ein. Ansons­ten för­dert er per­sön­li­ches und pro­fes­sio­nel­les Wachs­tum, sti­mu­liert Ver­ant­wor­tung fürs Große & Ganze ohne per­sön­li­ches Inter­esse, agiert und führt mit Weit­sicht und Intui­tion, über­zeugt auf Basis von Ver­trauen und Argu­men­ten und unter­stützt seine Mit­ar­bei­ter mit hoher Empa­thie.

Der Ser­vant Lea­der ist also eine Facette moder­ner Füh­rung, eine Hal­tung, über die es sich lohnt nach­zu­den­ken. Noch ist diese Hal­tung in vie­len Fäl­len unge­wohnt, wenig salon-fähig, ins­be­son­dere für viele ‚klas­sisch sozia­li­sierte‘ Füh­rungs­kräfte. Doch die Hal­tung des ‚Ser­vant Lea­ders‘  ist wert­voll, sie wird immer drin­gen­der gebraucht, um Mit­ar­bei­tern zu per­sön­li­chem Wachs­tum zu ver­hel­fen, Teams zu rei­fen Teams und Orga­ni­sa­tio­nen zu rei­fen Orga­ni­sa­tio­nen zu ent­wi­ckeln. Denn nur dann haben Kul­tur­wan­del, Agi­li­tät und Selbst­or­ga­ni­sa­tion eine wirk­lich gute Basis.